Symbolbild: Autoindustrie (Foto: picture alliance/Oliver Berg/dpa)

Umsatz der Saar-Industrie fast halbiert

  10.06.2020 | 11:19 Uhr

Die saarländischen Industriebetriebe leiden unter den Auswirkungen der Coronapandemie. Im April waren besonders die Metallindustrie sowie Maschinenbau und Fahrzeugindustrie betroffen.

Im April lagen die Umsätze in der saarländischen Industrie nach Angaben des Statistischen Amtes des Saarlandes 48,2 Prozent unter den Werten des Vorjahres. In metallerzeugenden und -bearbeitenden Betrieben sank der Umsatz etwa um rund 43 Prozent. Besonders hart trifft es auch den Maschinenbau. Dort ging der Umsatz um mehr als die Hälfte zurück. Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen erzielten sogar 80 Prozent weniger als noch im April 2019.

Aufträge rückläufig

Insgesamt erzielte das verarbeitende Gewerbe von Januar bis April 7,2 Milliarden Euro. In diesem Zeitraum gingen bei den Betrieben zudem auch rund ein Viertel weniger Aufträge ein als im Vergleichsjahr. Im April gingen die Bestellungen noch deutlicher zurück – um rund 60,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf die Arbeitsplätze in der Industrie hatte die Pandemie bislang hingegen eher eine moderate Auswirkung. Im April waren insgesamt 76.300 Personen in 233 Betrieben (mit 50 und mehr Beschäftigten) beschäftigt und damit 5200 weniger als im Vorjahr.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 10.06.2020 berichtet.

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