Schülerinnen und Schüler einer geteilten Kasse sitzen in einem Klassenraum. (Foto: picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich)

Wie es in Schulen und Kitas weitergeht

  26.04.2021 | 08:05 Uhr

An den saarländischen Schulen bleibt es mindestens bis zum 8. Mai grundsätzlich bei Wechselunterricht - falls die Schulen wegen einer zu hohen Inzidenz nicht sogar komplett geschlossen werden. Die Kitas müssten in einem solchen Fall in den Notbetrieb wechseln. Und wer mit dem Bus zur Schule fährt, braucht ab Montag in den meisten Landkreisen eine FFP2-Maske.

Der derzeit praktizierte Wechselunterricht an den saarländischen Schulen wird zunächst bis zum 8. Mai fortgeführt, teilte das Bildungsministerium am Freitag mit. Diese Regelung gilt zumindest, solange die regionale Sieben-Tage-Inzidenz unter 165 bleibt. Maßgeblich dafür ist laut Bundesinfektionsschutzgesetz der vom Robert-Koch-Institut ermittelte Inzidenzwert.

Video [aktueller bericht, 23.04.2021, Länge: 2:43 Min.]
Verwirrung in saarländischen Schulen nach Gesetzesänderung

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165, müssen die Schulen in diesem Landkreis laut der bundesweiten Regelung spätestens ab dem fünften Tag schließen. Ausnahmen gibt es für Abschlussklassen und Förderschulen, dort wird die bestehende Regelung fortgeführt.

Kitas ab 165er-Inzidenz im Notbetrieb

Auch Kitas müssen beim Überschreiten des Schwellenwertes wieder in den Notbetrieb. Es gelte der Grundsatz: Wer sein Kind zuhause betreuen kann, soll das tun. Elternbeiträge sollen für diesen Zeitraum übernommen werden - die genaue Regelung hierzu steht laut Ministerium aber noch nicht fest. Für Kinder, die nicht zuhause betreut werden können, wird eine Notbetreuung eingerichtet.

Eine ähnliche Regelung gibt es auch für alle Schüler bis zur sechsten Klassenstufe. Dort wird an den Schulen ein pädagogisches Angebot vorgehalten. Die schon an den weiterführenden Schulen eingeführte Testpflicht gilt ab Montag auch an den Grund- und Förderschulen.

FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV

Eine Änderung gibt es auch im ÖPNV und damit auch im Schülerverkehr: In Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 sind ab Montag FFP2- oder vergleichbare Masken vorgeschrieben. Eine normale medizinische Maske reicht nicht mehr aus. Das Bildungsministerium will die dafür notwendigen Masken insbesondere auch in Kindergröße beschaffen und "den Schulen schnellstmöglich zukommen lassen."

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 26.04.2021 berichtet.

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