Hinweisschild zum Infopoint für Flüchtlinge aus der Ukraine (Foto: picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON)

Saarbrücker Sozialamt eröffnet Außenstelle für Ukraine-Flüchtlinge

  01.04.2022 | 14:49 Uhr

Ab kommendem Mittwoch bietet das Sozialamt des Regionalverbandes Saarbrücken eine neue Anlaufstelle für Flüchtende aus der Ukraine an. Sie befindet sich im auf dem ehemaligen Messegelände in Saarbrücken.

Das Sozialamt des Regionalverbands Saarbrücken wird ab kommendem Mittwoch sein Angebot für Flüchtende aus der Ukraine im Eingangsbereich des Impfzentrums Saarland-Süd auf dem ehemaligen Messegelände in Saarbrücken anbieten. Wie der Regionalverband mitteilte, können dort Anträge für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gestellt und bearbeitet werden. Zudem bekommen die Flüchtenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

„Aus logistischen Gründen bietet sich die Zentralisierung auf dem ehemaligen Messegelände an“, sagte Regionalverbandsdirektor Peter Gillo. Zuletzt seien bis zu 50 Anträge täglich von Geflüchteten im Sozialamt des Regionalverbandes Saarbrücken gestellt worden. Der Betrieb des Impfzentrums sei dadurch nicht beeinträchtigt.

Öffnungszeiten

Die Außenstelle des Sozialamtes ist in der Eingangshalle des Impfzentrums Am Schanzenberg in Saarbrücken montags und mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Außerdem kann die Außenstelle dienstags von 7.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 15.00 Uhr, donnerstags von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr aufgesucht werden.

Es gilt die 3G-Regelung

Wie in allen Dienstgebäuden des Regionalverbands Saarbrücken gilt in der Außenstelle die 3G-Regelung. Testmöglichkeiten befinden sich direkt vor Ort.

Bislang 906 Anträge eingegangen

Nach Angaben des Regionalverbandes sind beim Sozialamt bis einschließlich 30. März bereits 906 Anträge von Geflüchteten aus der Ukraine eingegangen. Da ein Antrag mehrere Familienmitglieder umfassen könne, handele es sich dabei um 1464 Menschen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen seien und jetzt einen Wohnsitz im Regionalverband Saarbrücken hätten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.04.2022 berichtet.

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