Seit dem 18. Mai darf die Außengastronomie unter Hygienebedingungen wieder Gäste bedienen (Foto: imago images / Ralph Peters)

Mehr Außengastronomie und Kirmesbuden in Saarbrücken?

  20.05.2020 | 08:37 Uhr

Mehrere Saarbrücker Stadtratsfraktionen wollen künftig mehr Außenbestuhlung für Restaurants und Kneipen - etwa am St. Johanner Markt - ermöglichen. Außerdem sollen Schausteller und Kirmesbuden feste Stellflächen bekommen. Die Stadtverwaltung soll das Ganze nun prüfen.

Ziel sei es, die negativen Folgen für die Betriebe infolge der Corona-Auflagen abzumildern, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der drei Koalitionsfraktionen CDU, FDP und Bündnis90/Grüne im Saarbrücker Stadtrat.

"Durch die verordneten Abstandsregelungen können viele Betriebe nicht mehr als die Hälfte der möglichen Gäste bewirten, wodurch wichtige Umsätze fehlen", sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Yvonne Brück. "Daher beauftragen wir die Verwaltung, zu prüfen, inwiefern eine Erhöhung der Sitzplatzzahl durch eine Ausweitung von Flächen zur Außenbestuhlung, zum Beispiel am St. Johanner Markt, erreicht werden kann." Außerdem soll die Gebührensatzung "großzügig" ausgelegt werden.

Ähnliche Vorschläge hatte bereits vor knapp zwei Wochen die Saarbrücker SPD-Fraktion unterbreitet.

Geeignete Flächen für Kirmesbuden und Fahrgeschäfte suchen

Darüber hinaus soll die Stadtverwaltung prüfen, inwiefern geeignete Flächen für Schaustellerbetriebe ausgewiesen werden könnten. Sie sollten unabhängig von einer Kirmes oder ähnlichen Festen ihre Stände aufstellen können, um wenigstens einen Teil der Einnahmeverluste ausgleichen zu können. So ähnlich handhabt es bereits die Gemeinde Wadgassen.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja