Die Fahnen der EU, Deutschlands und Frankreichs (Foto: dpa/Michael Kappeler)

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll besser werden

Lisa Huth   11.10.2021 | 07:03 Uhr

Der Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit AGZ trifft sich heute zum ersten Mal in Saarbrücken. Themen sind unter anderem die Besteuerung des Kurzarbeitergeldes, die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen, der gemeinsame Schienenverkehr und das Vorhaben der Wasserstoffentwicklung zwischen Moselle und dem Saarland.

Der Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit trifft sich zum ersten Mal an der Saar-Uni in Saarbrücken. Weil die Zahl der Studierenden zunimmt, die ihr Studium in Deutschland und Frankreich absolvieren, die rechtlichen Hürden aber immer noch hoch sind, strebt der Ausschuss einen besonderen Status für grenzüberschreitende Studierende an.

Dabei geht es vorrangig um die Entwicklung neuer Studiengänge, bei denen Studierende gleichzeitig an der Uni und in Unternehmen sind. Darum werden die Saar-Uni, das an der HTW angesiedelte Institut ISFATES und die Deutsch-Französische Hochschule gehört.

Alle Entscheidungsebenen

Außerdem stehen die gemeinsame Entwicklung des Archäologieparks Bliesbruck-Reinheim sowie Marathonläufe über die Grenze hinweg auf der Tagesordnung.

Das Besondere an diesem Ausschuss ist, dass sich hier alle Entscheidungsebenen treffen. Dieses Mal werden unter dem Vorsitz von Europastaatssekretär Roland Theis und der Präfektin von Grand Est, Josiane Chevalier, Mitglieder aus Frankreich, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, dem Auswärtigen Amt und mehrere Bundesministerien erwartet.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 11.10.2021.

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