Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) (Foto: Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS))

Bund gibt 20 Millionen Euro für Helmholtz-Pharma

  24.06.2021 | 10:49 Uhr

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat rund 20 Millionen Euro für den Ausbau des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland freigegeben. Das Geld ist für die Ausweitung der Forschung und einen Erweiterungsbau vorgesehen.

Im November hatte er es beschlossen, am Mittwoch hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die ersten Mittel freigegeben: Für 20 von insgesamt 47 Millionen Euro, die das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland HIPS bis 2026 an zusätzlichen Fördermitteln vom Bund erhalten soll, gab er grünes Licht. Von dem Geld soll ein Erweiterungsbau und zusätzliche Arbeitsgruppen finanziert werden.

70 Millionen Euro Gesamtsumme

Auch das Land beteiligt sich bis zum Ende des Förderzeitraums mit insgesamt 23 Millionen Euro, sodass sich die Gesamtsumme über eine Laufzeit von fünf Jahren auf 70 Millionen Euro beläuft. "Damit ist der Weg frei für einen kraftvollen Ausbau der pharmazeutischen Forschung made in Saarland“, kommentierte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU).

Gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig die Entwicklung neuer und innovativer Pharmazeutika sei, sagte Hans. Passend dazu wurde auch bekannt, dass im Saarland das einzige EU-Forschungszentrum für Nanopharmazeutika angesiedelt wird. Das sogenannte Projekt Phoenix wird von der Europäischen Union mit 11,1 Millionen Euro gefördert.


Zum HIPS

Das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) in Saarbrücken wurde 2009 vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH (HZI) in Braunschweig und der Universität des Saarlandes gemeinsam gegründet. Die Forscher am HIPS suchen nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten und optimieren sie für die Anwendung am Menschen.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 24.06.2021 berichtet.

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