Flüchtlingsunterkunft in Lebach (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Weniger Asylbewerber im Saarland

  25.01.2019 | 11:12 Uhr

Im vergangenen Jahr sind erneut weniger Flüchtlinge ins Saarland gekommen. Auch bundesweit ist die Zahl der Asylanträge das zweite Jahr in Folge deutlich gesunken.

Insgesamt 1730 Flüchtlinge sind nach Angaben des Innenministeriums 2018 ins Saarland gekommen. Das waren rund 250 weniger als ein Jahr zuvor. 2016 gab es 3880 Asylbewerberzugänge. Im Jahr 2015 hatten noch etwa 13.500 Flüchtlinge im Saarland Schutz gesucht.

Einen Rückgang gab es auch bei den auf Kommunen verteilten Flüchtlingen. Während im vergangenen Jahr insgesamt 482 Flüchtlinge auf die Städte und Gemeinden im Land verteilt wurden, waren es 2017 noch 815 Flüchtlinge.

Bundesweit 18 Prozent weniger Asylanträge

Auch bundesweit ist die Zahl der Asylanträge deutlich gesunken. Das zeigt die Jahresbilanz, die Bundesinnenminister Seehofer präsentiert hat. Demnach wurden im vergangenen Jahr rund 162.000 Erstanträge auf Asyl gestellt. Das sind 18 Prozent weniger als 2017.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 24.01.2019 berichtet.

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