Der Saarländische Rundfunk auf dem Halberg in Saarbrücken (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

ARD einigt sich auf Finanzausgleich

  12.02.2020 | 18:49 Uhr

Die ARD hat sich über den Finanzausgleich für die neue Beitragsperiode ab 2021 verständigt. Danach erhalten der Saarländische Rundfunk und Radio Bremen aus der ARD-Gemeinschaft zusätzliche Transferleistungen, um ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen.

Vereinbart wurde ein ganzes Maßnahmenpaket, wonach der SR bis 2024 insgesamt rund 33 Millionen Euro zusätzlich erhält. Außerdem ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen dem SR und dem SWR auszuweiten. Die Rundfunkgremien müssen der Einigung noch zustimmen.

SR-Intendant Thomas Kleist bezeichnete das Verhandlungsergebnis als Kompromiss. Auf allen Landesrundfunkanstalten laste ein erheblicher Spardruck. "Auch vor diesem Hintergrund ist das Verhandlungsergebnis der Beweis dafür, dass die ARD auch in schwierigen Zeiten in der Lage ist, als Gemeinschaft die großen finanziellen und organisatorischen Herausforderungen gemeinsam und solidarisch zu schultern", sagte Kleist.

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) begrüßte die Einigung. "Eine auskömmliche Finanzierung des SR ist eine Grundvoraussetzung, damit auch zukünftig eine hochwertige Berichterstattung sichergestellt werden kann und der SR auch in der digitalen Zukunft Qualitätsjournalismus liefern und ein Anker der Verlässlichkeit sein kann", sagte Hans. Die innerhalb der ARD erzielte Einigung sei eine gute Grundlage für die weiteren Verhandlungen der Bundesländer, bei denen es dann auch um die Anpassung des Rundfunkbeitrages gehe.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 12.02.2020.

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