Die Landesaufnahmestelle in Lebach soll von Grund auf saniert werden (Foto: SR)

Landesaufnahmestelle Lebach wird saniert

Kerstin Gallmeyer   25.06.2020 | 13:27 Uhr

Die Landesaufnahmestelle in Lebach soll von Grund auf saniert werden. Mit 20 Millionen Euro Investitionen soll die Wohnsituation verbessert werden.

Eines von fünf neuen Wohngebäuden steht bereits, mit Platz für bis zu 160 Personen, eigenem Bad mit Toilette und Küche. Das zweite wird im Herbst bezugsfertig, die anderen bis 2022. Dann sollen hier 1200 Menschen Platz haben.

Video [aktueller bericht, 25.06.2020, Länge: 3:03 Min.]
Bauliche Veränderungen am Ankerzentrum

Alle Neuankömmlinge werden getestet

Baubesichtigung im Lebacher AnkER-Zentrum
Audio [SR 3, Kerstin Gallmeyer, 25.06.2020, Länge: 04:41 Min.]
Baubesichtigung im Lebacher AnkER-Zentrum

Außerdem wird es einen neuen Kinderhort geben, der bis 2023 fertiggestellt sein soll. Die Aufträge dafür sind laut Innenminister Klaus Bouillon (CDU) bislang fast ausschließlich an kleine und mittelständische Handwerksbetriebe aus dem Saarland gegangen.

Der Innenminister zeigte sich auch zufrieden mit den Maßnahmen gegen das Corona-Virus. Nach wie vor würden alle Neuankömmlinge auf das Virus getestet und für 14 Tage in Quarantäne kommen. Auf dem Gelände in Lebach leben derzeit rund 900 Menschen, 40 Frauen und Kinder befinden sich derzeit in der Außenstelle in Braunshausen.

Über dieses Thema hat auch die SR3 Rundschau vom 25.06.2020 berichtet.

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