Landesaufnahmestelle in Lebach (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Bessere Wiedereingliederung für Asylsuchende

Elisa Maria Teichmann   20.02.2019 | 18:38 Uhr

Im sogenannten Ankerzentrum in Lebach sind neue Projekte für Asylsuchende in Planung. Geflüchtete sollen besser auf die Wiedereingliederung in ihren Heimatländern vorbereitet werden. Für die Projekte in Lebach hat der Bund 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Mit dem Geld sollen beispielsweise Musik- und Malkurse für Kinder und Jugendliche, ein Bildungscoaching und eine Beratungsstelle für Gewaltschutz eingerichtet werden. Zusammen mit der Diakonie hat das Ankerzentrum bereits ein sogenanntes „Upcycling“-Projekt auf die Beine gestellt. Hierbei werden kaputte Möbel oder Fahrräder repariert. Ziel der sozialen Projekte ist die praktische und sprachliche Weiterbildung der Asylsuchenden. All das soll bei der Arbeitsplatzsuche helfen.

Noch keine neuen Bundespolizisten im Saarland

Im September war die Erstaufnahmeeinrichtung in Lebach zum Ankerzentrum geworden. Damals hatte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) mit seinem Amtskollegen Horst Seehofer (CSU) vereinbart, 50 Bundespolizisten unter anderem für effektivere Abschiebungen ins Saarland zu holen. Das saarländische Innenministerium macht zwar nach eigenen Angaben Druck in Berlin, bislang ist aber kein Bundespolizist im Saarland angekommen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 20.2.2019 berichtet.

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