Ein TGV und ein ICE fahren aufeinander zu (Foto: picture alliance/Marijan Murat/dpa)

Ausschuss setzt sich für Bahnverkehr ein

Lisa Huth / Onlinefassung: Axel Wagner   24.04.2021 | 13:46 Uhr

Der Bahnverkehr zwischen Deutschland und Frankreich ist in diesem Jahr ein Schwerpunkt des Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Der Ausschuss will sich für die Reaktivierung mehrerer Strecken einsetzen. Auch die höheren Trassengebühren für die Saarbahn sind ein Thema.

Laut einer Mitteilung will sich der Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (AGZ) für die Wiederaufnahme der Linie zwischen Forbach, Dillingen und Luxemburg einsetzen, außerdem für die Strecke Haguenau-Rastatt-Karlsruhe-Saarbrücken.

Zahlreiche Themen

Auch die ICE/TGV-Verbindung Frankfurt-Paris über Saarbrücken steht auf der Agenda, ebenso die französischen Streckennutzungsgebühren. Die betreffen unter anderem die Saarbahn und bringen die Strecke regelmäßig in Gefahr, zuletzt Anfang des Jahres.

Außerdem will der AGZ auch über die Entwicklung eines Wasserstoffverbundes zwischen Moselle und Saarland, die Anerkennung von Berufsabschlüssen und die Überarbeitung des Mondorfer Abkommens zur Polizeizusammenarbeit sprechen.

Der Ausschuss

Der Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit wurde im Januar 2020 gegründet. Hier kommen die politischen Akteure von Kommunen, Ländern, Regionen bis hin nach Paris und Berlin zusammen. So soll eine größere und schnellere Schlagkraft bei Entscheidungen erreicht werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 24.04.2021 berichtet.

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