Fähnchen mit der Aufschrift: Alternative für Deutschland (Foto: SR)

AfD-Landesvorstand will gegen Absetzung vorgehen

Janek Böffel   03.04.2020 | 17:12 Uhr

Der abgesetzte AfD-Landesvorstand wird gegen seine Absetzung durch den Bundesvorstand vorgehen. Der Landesvorstand will sich dazu an das Bundesschiedsgericht wenden.

Man habe sich einen Rechtsbeistand genommen. Dieser habe nun Akteneinsicht beantragt, um zu klären, wie der Bundesvorstand zu seiner Entscheidung gekommen sei, sagte der abgesetzte stellvertretende Landesvorsitzende Dieter Müller dem SR. Dann werde man sich an das Bundesschiedsgericht wenden. Im äußersten Fall müsse man dann sogar überlegen, ein ordentliches Gericht anzurufen, so Müller.

Am Montag hatte der AfD-Bundesvorstand in einer Telefonschalte entschieden, den saarländischen Landesvorstand um den Vorsitzenden Dörr abzusetzen. Unter anderem wegen manipulierter Mitgliederlisten und Verstößen gegen die Bundessatzung, wie es in der Begründung hieß.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 03.04.2020 berichtet.

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