Das Logo der Partei "Alternative für Deutschland" (Afd) mit Blumentopf und Deutschlandfahne. (Foto: dpa)

AfD weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück

  14.10.2019 | 15:10 Uhr

Die saarländische AfD-Fraktion wehrt sich gegen die Antisemitismus-Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle. Die anderen Parteien würden den Vorfall nutzen, um die AfD zu diffamieren.

Die AfD bezieht sich dabei unter anderem auf die Aussage der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, die die AfD als "politischen Arm des Rechtsradikalismus" bezeichnet hatte. Die AfD spricht angesichts dieser Vorwürfe von "Hetzern" und "Niedertracht" und beteuert, dass sie zu "hundert Prozent hinter unseren Mitbürgern jüdischen Glaubens" stehe. Als Ursache für den zunehmenden Antisemitismus sieht die Partei vor allem den Salafismus - und verweist dabei auf die Situation in Frankreich.

Hintergrund der Diskussion ist der tödliche Anschlag in Halle am vergangenen Mittwoch. Ein 27-jähriger Deutscher hatte dort nahe einer Synagoge zwei Menschen erschossen. Die Ermittler gehen von einem rechtsextremen Hintergrund aus.

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