Stimmkarten vor einem AfD-Logo (Foto: picture alliance/Ralf Hirschberger/dpa)

AfD beschließt Satzungsänderung auf Parteitag

Florian Mayer   04.07.2021 | 13:44 Uhr

Auf dem Landesparteitag in Homburg hat die saarländische AfD eine weitreichende Satzungsänderung beschlossen. Alle künftigen Wahlversammlungen der AfD werden als Mitglieder- und nicht mehr als Delegiertenversammlungen stattfinden.

Mit der Festlegung auf Mitgliederversammlungen löse der neue Landesvorstand eines seiner Antrittsversprechen ein, erklärte der Landesvorsitzende Christian Wirth. Die Abstimmung rund um die Satzungsänderung verlief für Saar-AfD-Verhältnisse ruhig, war trotz ihrer Tragweite im Grunde auch Nebensache.

Video [aktueller bericht am Sonntag, 04.07.2021, Länge: 3:26 Min.]
AfD beschließt Satzungsänderung auf Parteitag in Homburg

Innerparteiliche Gräben erkennbar

Für wiederholte Anfeindungen, Beschimpfungen und lautstarke Beschwerden sorgte dagegen die Ablehnung eines Antrages, der sich mit der AfD im Saarbrücker Stadtrat beschäftigen sollte - die sich in zwei Fraktionen aufgespalten hat. Ähnlich auch die Qualität der Debatte bei anderen Tagesordnungspunkten.

Die Gräben, die der neue Landesvorstand Wirth „zuschütten will“, waren damit auch auf diesem Landesparteitag deutlich erkennbar.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 04.07.2021 berichtet.

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