Geldscheine mit dem Umriss des Saarlandes (Foto: SR)

AfD will höhere Beamtenbesoldung

  10.03.2019 | 17:10 Uhr

Die saarländische AfD unterstützt die Forderung des Deutschen Beamtenbundes (dbb) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), wonach der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder auf Beamte im Landesdienst zu übertragen. Außerdem sei die Absenkung der Eingangsbesoldung sofort zu beenden, teilte AfD-Pressesprecher Bernd Krämer mit.

Die Landesregierung begreife nicht, so Krämer, dass sie mit ihrem Spardiktat bei den Landesbeschäftigten und den Beamten eine „Abwärtsspirale“ für das ganze Land in Gang setze. Vor dem Hintergrund des Bevölkerungsrückgangs sei diese Handlungsweise unverantwortlich. Es müsse ein Zeichen gesetzt werden, dass das Saarland wieder attraktiv für junge Leistungsträger wird. Außerdem wiederholte Krämer die Forderung der AfD nach einer umfassenden Verwaltungs- und Kommunalreform.

Die Tarifpartner des Öffentlichen Dienstes der Länder hatten sich vor einer Woche darauf geeinigt, dass Beschäftigte insgesamt acht Prozent mehr Lohn bekommen - laut Finanzministerium ein „Kraftakt“ für das Saarland. Finanzminister Peter Strobel (CDU) hatte bereits angekündigt, den Abschluss auch auf die Beamten zu übertragen, allerdings mit zeitlicher Verzögerung.

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