Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. (Foto: picture alliance/Rolf Vennenbernd/dpa)

Uniklinik-Ärzte fordern bessere Arbeitsbedingungen

  31.01.2020 | 18:33 Uhr

Die Ärzte an der Uniklinik Homburg wollen am 4. Februar für bessere Arbeitsbedingungen protestieren. Statt an der zentralen Kundgebung in Hannover teilzunehmen, planen die Homburger Mediziner eine Aktion auf dem eigenen Klinikgelände.

Die Ärzte fordern unter anderem maximal zwei Wochenenddienste pro Monat und eine Begrenzung der Bereitschaftsdienste. Ein Notdienst soll laut Uniklinik während des Streiks gesichert sein. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat deutschlandweit zu dem Warnstreik aufgerufen.

Streikleiterin Mirofora Aptidou teilte dem SR mit, dass unter den Homburger Klinik-Ärzten eine "sehr hohe Streikbereitschaft" herrsche. Die Uni-Klinik werde jedoch nicht geschlossen an der zentralen Kundgebung des Marburger Bundes in Hannover teilnehmen. Stattdessen ist am kommenden Dienstag zwischen 12 und 14 Uhr eine Aktion auf dem eigenen Klinikgelände geplant.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 31.01.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja