Reedener Alm bei Sonnenuntergang (Foto: SR/Pasquale D'Angiolillo)

Tiefe Heimatverbundenheit hält Saarländer in der Region

Caroline Uhl   01.08.2020 | 09:04 Uhr

Vor allem ihre regionale Verbundenheit sowie das private und familiäre Umfeld halten die Saarländerinnen und Saarländer in der Region. Berufliche Gründe spielen nur eine untergeordnete Rolle, wie aus einer repräsentativen Umfrage der Arbeitskammer hervorgeht.

Die Arbeitskammer des Saarlandes hatte gut 880 Teilnehmer zum Thema Abwandern oder Bleiben befragt. Konkret gaben 62 Prozent der Befragten an, dass ihre Verbundenheit zur Region für sie ein wichtiger Grund ist, hier zu bleiben und im Saarland zu arbeiten. Auch private bzw. familiäre Gründe spielen eine große Rolle (61 Prozent).

Rein berufliche Gründe sind für einen Verbleib in der Region kaum ausschlaggebend. Lediglich neun Prozent der Befragten gaben an, dass „vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebote“ fürs Saarland sprächen. Noch weniger Teilnehmer lobten die „guten Verdienstmöglichkeiten“ (acht Prozent) in der Region.

Verdienst als Hauptgrund fürs Weggehen

Umgekehrt benannte mehr als die Hälfte all derer, die sagten, dass es auch Gründe fürs Abwandern gibt, die besseren Verdienstmöglichkeiten anderswo als ein Argument (57 Prozent). Gute Beschäftigungs- und Aufstiegsmöglichkeiten werden ebenfalls häufig als Aspekt für eine Arbeit andernorts angesehen (39 Prozent).

Insgesamt spielen laut der Umfrage dennoch nur sehr Wenige ernsthaft mit dem Gedanken, das Saarland aus beruflichen Gründen zu verlassen. Knapp neun Prozent denken über einen Weggang nach, gut 91 Prozent sehen aktuell keinen Anlass, über einen Wegzug aus beruflichen Gründen nachzudenken.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 01.08.2020 berichtet.

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