Logo der Uniklinik Homburg (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Klinik-Personal verlangt Einhaltung von Zusagen

Karin Mayer   05.12.2018 | 17:21 Uhr

Es war ein langer und zäher Streit an der Uniklinik in Homburg. Die Beschäftigten haben bessere Arbeitsbedingungen gefordert und am Ende eine Entlastungsvereinbarung bekommen. Sie gilt seit November. Eingehalten wird sie nicht.

Im November hat die Klinik nach Angaben der Gewerkschaft Verdi 560 Mal gegen die Entlastungs-Vereinbarung verstoßen. Wie es heißt, war weniger Personal im Einsatz als versprochen. Gewerkschaftssekretär Michael Quetting fordert, dass die Klinik die Mindestbesetzung von Personal bei Operationen und in der Pflege einhält. Dem SR sagte er, die Beschäftigten seien wütend und wollten Konsequenzen sehen.

Nicht alleine auf Station

Die Klinik habe die Chance, ein attraktiver Arbeitgeber zu werden. Ob sie diese Chance ergreife sei unklar. Die Klinik hat zum Beispiel mit den Beschäftigten vereinbart, dass Pflegekräfte nachts nicht mehr alleine auf Station sind. Zu den vereinbarten Konsequenzen gehört auch, dass Betten nicht belegt werden oder Operationen abgesagt werden.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 05.12.2018 berichtet.

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