Busse der Saarbahn (Foto: Saarbahn/Pressefoto)

Saarbahn streicht mehrere Busverbindungen

Stephan Deppen / Onlinefassung: Thomas Braun   26.09.2018 | 09:02 Uhr

Ab Montag fahren nicht mehr alle Busse der Saarbahn-GmbH. Damit reagiert die Saarbahn organisatorisch auf die Busausfälle der vergangenen Wochen. Wegen des Mangels an Busfahrern werden bei einigen Linien Verbindungen gestrichen, um so frei werdende Fahrer als Reserve vorhalten zu können. Jetzt steht fest, welche Linien von diesem ausgedünnten Fahrplan betroffen sind.

Weniger Verbindungen, aber dadurch auch weniger Ausfälle: Das ist das Ziel bei dem veränderten Busfahrplan, der ab 1. Oktober gilt. Konkret betroffen sind 16 von 42 Linien, nämlich die 101, 102, 104, 105, 106, 107, 109, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 128 und die 137.

Problem dabei: Kunden, die von einer dieser Linien in andere umsteigen, sind dadurch womöglich deutlich länger unterwegs als bisher. Intensives Fahrplanstudium ist also nötig, um sich ab Montag zurecht zu finden.

Schulbusse nicht betroffen

Der geänderte Fahrplan soll maximal bis zum 31. Januar kommenden Jahres gelten. Bis dahin sollen so viele Busfahrer eingestellt worden sein, dass der reguläre Fahrplan wieder erfüllt werden kann. Die Saarbahn ist von den Änderungen nicht betroffen, auch für Schulbusse und Linien, die vorwiegend von Schülern genutzt werden, gelten weiterhin die bekannten Fahrpläne, so die Saarbahn GmbH.

Studiogespräch: "Lieber weniger Busverbindungen, die aber zuverlässig bedient werden"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Gerd Heger/Stephan Deppen, 13.09.2018, Länge: 03:40 Min.]
Studiogespräch: "Lieber weniger Busverbindungen, die aber zuverlässig bedient werden"

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 26.09.2018 berichtet.

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