Luftaufnahme des Pingusson-Baus (Foto: Alexander M. Groß)

Pingusson-Bau verursacht schon jetzt hohe Kosten

  23.01.2019 | 15:15 Uhr

Die Zukunft des ehemaligen Kultusministeriums in Saarbrücken, des sogenannten Pingusson-Baus, ist weiter unklar. Über 1,7 Millionen Euro sind bisher in Gutachten und Berater geflossen. Hinzu kommen knapp sieben Millionen Euro Miete für das Ausweichquartier in der Alten Hauptpost.

2016 war beschlossen worden, den Pingusson-Bau denkmalgerecht zu sanieren. Deshalb zog das Kultusministerium in die Alte Hauptpost am Hauptbahnhof um. Dort wurden bisher bereits 6,9 Millionen Euro an Miete gezahlt. Da noch unklar ist, wann die Sanierung des Pingusson-Baus abgeschlossen sein wird, verlängerte das Land den Mietvertrag für das Ausweichquartier bis Herbst 2024.

Nur für den Erhalt des Pingusson-Gebäudes im Leerstand wurden schon rund 270.000 Euro ausgegeben. Gutachten- und Beraterkosten schlagen noch einmal mit 1,7 Millionen Euro zu Buche.

Finanzierungsmodell fehlt

Wie es heißt, soll die Planungsphase der Bauuntersuchung für den Pingusson-Bau erst Ende Herbst abgeschlossen sein. Im Anschluss könne die Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt werden. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Landtag hervor. Zudem fehlt noch das Finanzierungsmodell des Finanzministeriums.

Video [aktueller bericht, 23.01.2019, Länge: 1:59 Min.]
Situation um Pingusson-Bau bleibt weiterhin unklar

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 23.01.2019 berichtet.

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