Annegret Kramp-Karrenbauer (Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/dpa)

Mehr Stellen für Personenschutz von AKK

Volker Roth   30.01.2019 | 19:16 Uhr

Der Personenschutz für die CDU-Bundesvorsitzende Kramp-Karrenbauer sorgt bei der saarländischen Polizei für personelle Probleme. Nach SR-Informationen könnten bis zu zehn Stellen aus dem Wach- und Streifendienst in den Bereich der Spezialeinsatz-Kommandos verlagert werden. Dessen Beamte können auch als Personenschützer eingesetzt werden.

Während Bundesminister wie Heiko Maas oder Peter Altmaier vom Bundeskriminalamt geschützt werden, gilt für Spitzen-Politiker ohne Staatsamt wie Annegret Kramp-Karrenbauer das Wohnortprinzip. Das ist gesetzlich zwischen Bund und Ländern so geregelt. Und damit ist das saarländische Landeskriminalamt zuständig, auch wenn sich die CDU-Bundesvorsitzende meist in Berlin aufhält oder auf Reisen ist.

Unmut bei der Polizei

Da ihre Wahl zur CDU-Chefin nicht vorhersehbar war und damit keine zusätzlichen Stellen vorhanden sind, müssen nun möglicherweise Beamte aus dem Wach- und Schutzdienst abgezogen werden. In den Reihen der Polizei sorgt das nach SR-Informationen für Unmut, weil die Wachen ohnehin dünn besetzt sind.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 30.01.2019 berichtet.

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