Eine Schülerin hebt im Unterricht den Finger. (Foto: dpa)

Mehr Engagement für Gemeinschaftsschulen

  26.10.2018 | 15:08 Uhr

In Gemeinschaftsschulen sollten künftig maximal 24 Schüler in einer Klasse unterrichtet werden. Das ist eine von zehn Forderungen einer Initiative aus Eltern, Schülern und Gewerkschaften. Damit sollen die Bedingungen an den Gemeinschaftsschulen im Saarland verbessert werden.

Ein breites Bündnis, zu dem unter anderem Lehrer, Eltern, Gewerkschaften und Personalräte gehören, hat jetzt auf „Überlastungsanzeigen an Gemeinschaftsschulen“ reagiert. Wie es heißt, sollen rund drei Viertel der Lehrerinnen und Lehrer an nahezu allen Standorten „dringend spürbare Entlastungen benötigen“.

Bildungsauftrag gerecht werden

Unter dem Titel „Bündnis fordert mehr Ressourcen für Gemeinschaftsschulen“ wurden Forderungen wie Reduzierung der Klassenstärken, weniger verpflichtende Unterrichtsstunden und mehr Zeit für Dokumentationen und Beratung formuliert. Die Umsetzung sei vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Gesellschaft unabdingbar. Nur so könne man dem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht werden. Das Bündnis erwarte von der Landesregierung, dass entsprechende Mittel im Haushalt 2018/19 bereitgestellt werden.

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