Saarbrücker Gusswerke (Foto: SR)

Arbeitslosengeld für Gusswerke-Beschäftige

Sarah Sassou   28.11.2019 | 12:30 Uhr

Die vom Stellenabbau betroffenen 600 Beschäftigten der insolventen Gusswerke Saarbrücken können ab Freitagmorgen Arbeitslosengeld beantragen. Die Bundesagentur für Arbeit wird in der Turnhalle in Brebach ein Büro einrichten.

Am Mittwoch hatte Insolvenzverwalter Franz Abel den 1000 Mitarbeitern der Gusswerke Saarbrücken mitgeteilt, dass nur etwa 400 bleiben dürfen. Alle anderen Mitarbeiter seien sofort freigestellt und bräuchten nicht mehr zur Arbeit zu kommen.

Wen es betrifft und wen nicht, konnte die Belegschaft dann vor Ort erfragen. Aber nicht alle Mitarbeiter waren bei der Veranstaltung. Deswegen haben einige erst zu Beginn der Frühschicht am Donnerstag erfahren, dass sie unter den Betroffenen sind. Die Arbeitsagentur rät auch den rund 200 Mitarbeitern, die kurz vor der Insolvenz der Gusswerke Saarbrücken einen Auflösungsvertrag unterschrieben haben und noch immer keine Abfindung bekommen haben, sich dort arbeitslos zu melden.


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600 Gusswerke-Mitarbeiter verlieren ihren Job [27.11.2019]
Bei den insolventen Gusswerken Saarbrücken verlieren 600 Mitarbeiter ihre Stelle. Insolvenzverwalter Franz Abel hat die Belegschaft am Mittwochmittag darüber informiert. Von den bislang 1000 Mitarbeitern können nur 400 bleiben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 28.11.2019 berichtet.

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