Eine Drohne vor einem Traktor, aufgenommen auf einem 5G-Testfeld  (Foto: Imago Images/photothek/Florian Gärtner)

11,6 Millionen Euro für 5G-Forschung in Kaiserslautern

  24.10.2019 | 10:54 Uhr

Kaiserslautern ist eine von bundesweit mehreren Modellregionen zur Erforschung der neuen 5G-Mobilfunktechnologie. Nun wurde der Förderbescheid an die Technische Universität (TU) Kaiserslautern übergeben. 11,6 Millionen Euro stehen in den kommenden drei Jahren zur Verfügung.

Die neue Mobilfunktechnologie verspricht viel: Filmdownload innerhalb von Sekunden, bessere Vernetzung von Maschinen in der Industrie und nicht zuletzt große Fortschritte beim autonomen Fahren.

Doch bis die Technik alltagstauglich ist, wartet noch viel Arbeit auf die Forscher. Vor allem die Zuverlässigkeit und auch die Datensicherheit müssen gewährleistet sein. Das Team um Professor Hans Schotten an der TU Kaiserslautern soll das nun in den kommenden drei Jahren in Realumgebungen untersuchen, wie die Uni am Mittwoch mitteilte.

Auch Region soll profitieren

Dabei geht es unter anderem ums autonome Fahren, Lieferdienste mit Robotern und Drohneneinsätze in der Landwirtschaft. Schotten will auch mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und den Stadtwerken vor Ort kooperieren. Und er ist sicher, dass die Region insgesamt einen Gewinn durch das Förderprogramm hat. "Vor allem der lokale und regionale Mittelstand wird von der hier aufgebauten Kompetenz und den Angeboten der 5G-Modellregion profitieren", so Schotten.

Zwei weitere 5G-Projekte gefördert

Neben Kaiserslautern haben auch zwei weitere Forschungsprojekte in Aachen und und im bayrischen Amberg-Weiden eine millionenschwere Förderung erhalten. Beim "5G Industry Campus Europe - Aachen" geht es vor allem um 5G-Anwendungen für die Industrie, in Amberg-Weiden wird der Fokus auf die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum gelegt.

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