Flüchtlinge aus der Ukraine bei ihrer Ankunft in Deutschland (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Frank Hammerschmidt)

Mehr als 5000 Ukraine-Flüchtlinge im Saarland registriert

Markus Person / Onlinefassung: Thomas Braun   14.04.2022 | 08:01 Uhr

In der Landesaufnahmestelle in Lebach sind seit Kriegsbeginn mehr als 5000 ukrainische Kriegsgeflüchtete registriert worden. Das hat das Innenministerium mitgeteilt. Aktuell befinden sich etwas mehr als 100 Geflüchtete in Lebach. Sie sollen in den kommenden Tagen aber auf die Kommunen verteilt werden.

Rund 1800 Kriegsgeflüchtete sind im Regionalverband erfasst worden, wobei knapp 1300 in der Landeshauptstadt Saarbrücken untergekommen sind - die meisten von ihnen bei Bekannten und Verwandten oder anderen privaten Wohnungen.

In der zur Sammelunterkunft umgebauten Scharnhorsthalle sind laut Stadt aktuell noch 50 Personen untergebracht. Sie sollen nach Ostern auf Wohnungen verteilt werden, unter anderem im von der Stadt angemieteten Hotel Seewald.

Die Hilfe der ukrainischen Bürgerinitiative Info.Saar.Ua.
Audio [SR 3, Markus Person, 14.04.2022, Länge: 02:58 Min.]
Die Hilfe der ukrainischen Bürgerinitiative Info.Saar.Ua.

Großteil der Flüchtlinge bislang privat untergebracht

Die Sammelunterkünfte in Brebach und Eschringen sind aktuell nicht belegt, genau wie auch die Halle in Wadgassen. Auch hier konnten knapp 100 Geflüchtete privaten oder städtischen Wohnraum beziehen, heißt es aus dem Rathaus.

Ähnlich sieht es in Homburg aus, wo aktuell 275 Kriegsgeflüchtete gemeldet sind - mehr als drei Viertel von ihnen privat untergebracht. Sollte es zu Engpässen bei Unterkünften kommen, soll dort spätestens Anfang Mai auch das Sportzentrum Erbach als Sammelunterkunft für bis zu 300 Personen bereitstehen.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 13.04.2022.

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