Eine Ryanair-Maschine  (Foto: dpa)

Experten suchen nach Grund für Druckabfall

  15.07.2018 | 18:30 Uhr

Nach der außerplanmäßigen Zwischenlandung eines Ryanair-Flugzeugs aus Irland auf dem Hunsrückflughafen Hahn haben Luftfahrt-Experten eine erste Untersuchung abgeschlossen. Die beiden Flugschreiber seien sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig am Sonntag.

Die Experten erhoffen sich von den Flugschreibern Erkenntnisse zur Ursache des plötzlichen Druckabfalls des Fliegers. Das Flugzeug war aus Dublin in Richtung Kroatien unterwegs, als es in der Nacht zum Samstag außerplanmäßig am Hunsrückflughafen Hahn landen musste, weil es zu einem plötzlichen Druckabfall in der Kabine kam. Mehr als 30 Passagiere der mit 189 Menschen besetzten Maschine mussten nach der Zwischenlandung ins Krankenhaus. Alle hätten im Laufe des Samstages die Klinik wieder verlassen können, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag.

„Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit.“ Die Fluggesellschaft erklärte, die Crew habe Sauerstoffmasken bereitgestellt und einen kontrollierten Sinkflug eingeleitet. Das Flugzeug war auf dem Weg zum Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung bat.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 16.07.2018 berichtet.

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