Schüler schreiben das Wort Pisa an die Tafel (Foto: picture alliance / dpa | Armin Weigel)

Zwei saarländische Schulen nehmen an PISA-Studie teil

  04.04.2022 | 18:52 Uhr

Zwei Gemeinschaftsschulen aus dem Saarland nehmen in diesem Jahr an der PISA-Studie teil. Das hat das saarländische Bildungsministerium mitgeteilt. Wegen der Corona-Pandemie war die Studie um ein Jahr verschoben worden.

Die Montessori Gemeinschaftsschule Saar in Friedrichsthal und die Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule in Völklingen nehmen in diesem Jahr an der PISA-Studie teil. Die beiden saarländischen Schulen wurden nach Angaben des Bildungsministeriums von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) ausgelost. 

Pro Schule nehmen maximal 60 Schülerinnen und Schüler an der Studie teil. Auch sie wurden per Zufallsprinzip durch die IEA ausgewählt. Die gesamte Stichprobe umfasst bundesweit 7700 Schülerinnen und Schüler. Das Ministerium weist darauf hin, dass die PISA-Studie vor diesem Hintergrund weder eine schulspezifische, noch eine saarlandspezifische Aussagekraft habe.

Letzte Studie offenbarte soziale Unterschiede

Die letzte PISA-Studie wurde 2018 durchgeführt. Damals hatten drei saarländische Schulen teilgenommen. Der Schwerpunkt lag auf dem Bereich Lesekompetenz. Eines der Ergebnisse bezogen auf Deutschland war, dass der soziale Hintergrund eine wichtige Rolle beim Bildungserfolg spielt.

Was ist PISA?

PISA (Programme for International Student Assessment) ist die größte internationale Schulleistungsstudie. Sie findet alle drei Jahre statt und umfasst die Bereiche Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften.

Im Jahr 2018 haben zuletzt rund 600.000 Schülerinnen und Schüler aus 79 Ländern und Regionen daran teilgenommen. Die für 2021 geplante PISA-Erhebung wurde aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja