Zollbeamte (Foto: picture alliance / Mohssen Assanimoghaddam/dpa | Mohssen Assanimoghaddam)

Zoll kontrollierte Wach- und Sicherheitsgewerbe

  22.09.2021 | 11:45 Uhr

Das Hauptzollamt Saarbrücken hat in den vergangenen Tagen schwerpunktmäßige Kontrollen im Wach- und Sicherheitsgewerbe durchgeführt. Insgesamt wurden 162 Personen aus 39 Firmen überprüft. In fast jedem vierten Fall muss der Zoll nun genauer hinschauen. Unter anderem besteht der Verdacht auf Sozialleistungsbetrug.

Insgesamt waren 53 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Standorte Kaiserslautern, Landau und Saarbrücken am 17. und 18. September im Einsatz. Die Zöllnerinnen und Zöllner kontrollierten insbesondere die ordnungsgemäße Zahlung des vorgeschriebenen Mindestlohns in Höhe von 9,60 Euro pro Stunde, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen.

Zahlreiche Verdachtsmomente

Dabei wurden 162 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt, die in 39 Unternehmen beschäftigt waren. In mindestens 37 Fällen muss genauer hingesehen werden. Bisher ergab sich unter anderem in 16 Fällen der Verdacht auf Sozialleistungsbetrug, in zwölf Fällen der Verdacht des Leistungsmissbrauchs sowie in fünf der Verdacht eines Mindestlohnverstoßes. Die Prüfungen dauern noch an.

Über dieses Thema haben auch SR-Hörfunknachrichten am 22.09.2021 berichtet.

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