Rheinland-Pfalz, Hahnweiler: Der abgebrochene Flügel eines Windrades hängt während des Sturmtiefs Bennet am Maschinenhaus.  (Foto: picture alliance/Thomas Frey/dpa)

Windrad durch Blitz zerstört

Niklas Resch / Onlinefassung: Axel Wagner   16.05.2019 | 13:57 Uhr

Die Ursache für das Anfang März zerstörte Windrad in Gimbweiler bei Freisen steht fest: es war ein Blitzeinschlag. Wie der Betreiber Geres dem SR mitteilte, hat das ein Gutachten bestätigt.

Ein gut 35 Meter langer Flügel war an Rosenmontag zerborsten – Teile stürzten herab. Die nahegelegene A62 wurde aus Sicherheitsgründen für mehrere Tage gesperrt. Das Gutachten hat jetzt bestätigt, was der Betreiber schon direkt vermutet hatte: ein Blitz ist demnach in einem ungewöhnlichen Winkel in das Rotorblatt eingeschlagen.

Außergewöhnliches Wetterereignis

Die Blitzableiter hätten die Energie daher nicht wie vorgesehen abgeleitet. Es habe sich um ein außergewöhnliches Wetterereignis gehandelt – eine Wiederholung gilt als sehr unwahrscheinlich. Deshalb soll das Windrad auch wieder in Betrieb gehen.

Laut Geres werden jetzt die Rotorblätter wieder montiert. Für die Genehmigung zuständig ist der Landkreis Birkenfeld. Auf SR-Anfrage heißt es, die nötigen Unterlagen seien heute eingegangen und würden jetzt geprüft. Wie lange das dauere, könne man noch nicht sagen. Gegen eine Wiederinbetriebnahme des Windrads bestehen demnach aber keine grundsätzlichen Bedenken.

Über dieses Thema hat auch die SR 3 Rundschau vom 16.05.2019 berichtet.

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