Windrad vor einem blau-weißen Himmel (Foto: dpa)

Bundeswehr gegen Windpark in Ittersdorf

Oliver Buchholz   27.08.2018 | 16:22 Uhr

Die Bundeswehr will sich gegen den geplanten Windpark bei Wallerfangen-Ittersdorf wehren. Sollte der Park realisiert werden, ginge der Saarlandbrigade der landesweit letzte Absetzplatz für Fallschirmjäger aus Transall-Maschinen verloren, so ein Sprecher.

Gegenwind für den Windpark Wallerfangen-Ittersdorf
Audio [SR 3, Oliver Buchholz, 27.08.2018, Länge: 02:47 Min.]
Gegenwind für den Windpark Wallerfangen-Ittersdorf

Aus dem Landeskommando Saarland heißt es, dass sich der geplante Windpark innerhalb der kritischen Zone des Absetzplatzes Düren befände. Das Risiko, dass ein Fallschirmspringer mit einem nichtsteuerbaren Fallschirm in die Räder gerät, sei zu hoch. Das Bundesamt für Infrastruktur der Bundeswehr habe sich deswegen bereits Ende Juli an das zuständige Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz gewandt.

Auch unter den rund 900 Einwohnern Ittersdorfs ist die Anlage umstritten. Ortsvorsteher Heinz Rickert von der SPD befürchtet eine zunehmende Lärmbelästigung, die durch den Flugplatz Düren ohnehin schon zu hoch sei.

Über dieses Thema wurde auch in der Region am Nachmittag vom 27.08.2018 berichtet.

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