Ein junges Reh steht am Straßenrand (Foto: dpa/Patrick Pleul)

Erhöhte Gefahr von Wildunfällen bei Reisbach

  26.04.2022 | 11:20 Uhr

In den kommenden Tagen besteht entlang der L339 zwischen Reisbach und Eiweiler erhöhte Unfallgefahr durch Rehwild. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist eine Herde aus einem Gehege ausgebrochen und hält sich zurzeit in diesem Bereich auf.

Die Polizei warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr durch Rehwild entlang der L339 zwischen Reisbach und Eiweiler. In diesem Bereich sei eine Herde aus ihrem Gehege ausgebrochen. Darunter befänden sich auch einige trächtige Tiere.

Da die Tiere bisher im Gehege lebten, kennen sie nicht wie freilebendes Wild die Gefahren von Straßen und Fahrzeugen. Das Einfangen der Herde ist nicht mehr möglich.

Temporäre Geschwindigkeitsregelung geplant

Um Wildunfälle zu vermeiden, rät die Polizei allen Verkehrsteilnehmern in diesem Bereich daher zu erhöhter Aufmerksamkeit und zur Reduzierung der Geschwindigkeit.

Laut Angaben der Polizei handelt es sich um 20 bis 25 Tiere, die aus dem Wildfreigehege Kallenborn aus Obersalbach ausgebrochen sind. Als Maßnahme solle ab Mittwoch ab dem Ortseingang Reisbach in Richtung Eiweiler bis zur Zufahrt Höhenstraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 26.04.2022 berichtet.

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