Polizei (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)

Wildschwein greift Hund an und wird von Polizei erschossen

  28.05.2022 | 18:44 Uhr

Am Freitag hat ein Wildschwein in St. Ingbert einen Hund angegriffen und schwer verletzt. Weil sich das Tier mit seinen Frischlingen in der Nähe eines Wohngebiets niedergelassen hatte, rückte die Polizei aus und erlegte das Tier.

Am Freitagnachmittag ist in St. Ingbert Rohrbach ein Hund von einen Wildschwein angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Wildschwein offenbar seine Frischlinge verteidigt.

Aufzucht im Wohngebiet

Die Feuerwehr konnte das Tier mit einer Drohne und einer Wärmebildkamera ausfindig machen. Es hatte sich mit seinen Frischlingen in einem Schilfabschnitt niedergelassen. Dieser Unterschlupf befand sich nach Polizeiangaben in unmittelbarer Nähe des Wohngebiets um die Straßen Im Alten Tal, Spieser Straße und Mühlstraße.

Vertreibungsversuche scheiterten

Weil aus Polizeisicht somit eine Dauergefahr für Anwohner, Tiere und Spaziergänger bestand, wurde versucht, das Tier von dort zu vertreiben. Der zuständige Jagdpächter gab mehrere Schüsse mit Schrotmunition ab. Das Tier ließ sich jedoch nicht vertreiben. Daraufhin erschoss die Polizei das Tier von einer Feuerwehrleiter aus.

Über den Verbleib der Frischlinge wurden keine Angaben gemacht.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 28.05.2022.

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