Wildschwein (Foto: dpa)

Wildschwein sorgt in der Innenstadt für Aufregung

  12.01.2020 | 17:46 Uhr

Ein Wildschwein auf Abwegen hat am Sonntagmittag die Polizei in der Saarbrücker Innenstadt für rund eine Stunde auf Trab gehalten. Das Tier beschädigte Fahrzeuge und Häuser, überquerte die A 620 mehrmals und durchschwamm auf seiner Flucht sogar die Saar.

Wildsau streunt durch Saarbrücken
Audio [SR 3, Marcel Lütz-Binder, 13.01.2020, Länge: 01:53 Min.]
Wildsau streunt durch Saarbrücken

Gegen 13:20 Uhr wurde der Saarbrücker Polizei ein umherlaufendes Wildschwein in der Gersweilerstraße in Alt-Saarbrücken gemeldet. Vor Ort erfuhren die Beamten nach eigenen Angaben, dass es sich wohl um einen Keiler handelt. Das Tier soll nach Zeugenangaben mehrere Fahrzeuge beschädigt haben. Die Beamten nahmen unterstützt von einem Jagdpächter die Verfolgung auf. Das Tier flüchtete von der Hohenzollernstraße in die Heuduckstraße und versuchte dort offenbar in einen Keller zu gelangen. Dabei zerstörte es ein Fenster.

Zweimal die A 620 überquert

Anschließend lief das Tier weiter in Richtung der Stadtautobahn, A 620. Die Polizisten hatten nach eigenen Angaben allerhand damit zu tun, den Verkehr abzusichern. Das Wildschwein setzte unbeirrt seine Flucht fort und lief dann am Saarleinpfad in Richtung Staustufe Burbach. Dort staunten die Beamten nicht schlecht, als das Tier einen beherzten Sprung in die Saar machte und diese bis an das andere Ufer durchschwamm.

Auf der anderen Uferseite überquerte es erneut die A 620 und verschwand dann im Bereich der Autobahnausfahrt Klarenthal im Wohngebiet Ottenhausener Berg. Dort verlor sich die Spur. Die Polizei geht davon aus, dass sich das Tier in den dortigen Wald geflüchtet hat.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 13.01.2020 berichtet.

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