Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenmappen (Foto: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Mutmaßlicher Steuerbetrüger bestreitet Vorwürfe

mit Informationen von Gabor Filipp   19.05.2020 | 19:35 Uhr

Das Saarbrücker Landgericht hat am Dienstag einen Prozess wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung gegen einen 43-jährigen Saarbrücker wieder aufgenommen. Wegen der Coronapandemie war der Prozess Mitte März ausgesetzt worden.

Der 43-Jährige aus Saarbrücken soll den Sitz seiner IT-Consulting GmbH nur zum Schein in die Schweiz verlegt zu haben, um in Deutschland nicht besteuert zu werden.

Steuerbescheide liege nicht vor

Dem Fiskus sollen dadurch fünf Millionen Euro entgangen sein. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Sein Lebensmittelpunkt und seine Firma habe er ordnungsgemäß in der Schweiz gehabt. Sein Anwalt beantragte die Aussetzung des Verfahrens, weil unter anderem die dafür relevanten Steuerbescheide noch nicht vorlägen.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 19.05.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja