Regentropfen hängen an Ästen  (Foto: IMAGO / Wassilis Aswestopoulos)

Der März war im Saarland besonders nass

  31.03.2023 | 15:47 Uhr

Im März war das Saarland das wärmste Bundesland Deutschlands. Gleichzeitig ist aber auch nirgends so viel Regen gefallen wie hier: Laut Deutschem Wetterdienst war es zudem der nasseste März seit dem Jahr 2001.

Im Saarland wurden im März 156 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist in keinem anderen Bundesland in diesem Monat so viel Regen gefallen. Allein am 8. März verbuchte der Saarbrücker Ortsteil Ensheim 59 Liter pro Quadratmeter und damit den höchsten Tagesniederschlag in Deutschland.

Mit dem nahezu Zweifachen der gewöhnlichen Niederschlagsmenge war es deutschlandweit auch der nasseste März seit 2001 und der fünftnasseste seit Aufzeichnungsbeginn.

Wärmstes Bundesland

Gleichzeitig reiht sich der März mit einer Durchschnittstemperatur von 6,5 Grad Celsius im Saarland in eine Reihe viel zu milder Monate ein. Das Saarland war nicht nur das regenreichste, sondern auch das wärmste deutsche Bundesland in diesem Monat.

Im Vergleich zum Klimamittel (1991 bis 2020) war der März hier 0,7 Grad zu warm. Nach Angaben des ARD-Wetterzentrums war der Monat im Vergleich zum früheren Mittel (Jahre 1961 bis 1990) sogar 1,9 Grad zu warm.

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