Ein Thermometer zeigt 37 Grad an (Foto: dpa/Patrick Pleul)

2018 - heiß und trocken

  28.12.2018 | 16:24 Uhr

2018 war das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

„Das Jahr 2018 stand ganz im Zeichen des Klimawandels“, sagte DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich. Es habe sich als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen präsentiert. Demnach verliefen von April bis November alle Monate ausnahmslos zu warm, zu trocken und sonnenreich. Laut DWD erlebte Deutschland 2018 eine der größten Trockenheiten der deutschen Klimageschichte. Dazu erlebten die Menschen im Juli und August eine der längsten und gewaltigsten Hitzeperioden. Erst im Dezember ging die Dürre mit ergiebigen Niederschlägen zu Ende.

Mit durchschnittlich 590 Litern pro Quadratmeter gehörte das Jahr 2018 zudem zu den niederschlagsärmsten seit Beginn regelmäßiger Messungen 1881. Der meiste Regen von allen Bundesländern fiel mit 950 Litern pro Quadratmeter dabei im Saarland. Der Temperaturdurchschnitt erreichte mit knapp elf Grad Celsius sogar einen Rekord.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 28.12.2018 berichtet.

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