Ein Wildschwein im Wald (Foto: Pixabay/Annette Meyer)

Weniger Wildschweine im Saarland erlegt

  29.05.2021 | 13:30 Uhr

Im Saarland wurden in der vergangenen Jagdsaison deutlich weniger Wildscheine erlegt. Die Jäger führen die sinkende Zahl auf die Corona-Beschränkungen zurück. Dadurch seien etwa Treibjagden nicht oder nur eingeschränkt möglich gewesen.

Nach Angaben der Vereinigung der Jäger des Saarlandes wurden im Jagdjahr 2020/2021 rund 4700 Wildschweine geschossen. Allerdings würden bei dieser Zahl noch die Meldungen des Landesbetriebes Saarforst fehlen. Diese würden etwa 20 Prozent ausmachen.

Rekord in der Vorsaison

Das Jagdjahr endete im März 2021. Bereits vor seinem Ende hatte die Jägerschaft weniger Abschüsse prognostiziert. Grund sei, dass wegen Corona viele Bewegungsjagden wie Treibjagden nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden konnten. Auch ziehe sich das Wild wegen der steigenden Zahl von Spaziergängern und Freizeitsportlern mehr zurück.

Im Jagdjahr 2019/2020 hatten die Jäger im Saarland mit mehr als 13.000 erlegten Wildschweinen noch einen Rekord erzielt. Das waren fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 29.05.2021 berichtet.

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