Ein Helfer bei der Spargelernte (Foto: picture alliance/Andreas Arnold/dpa)

Ein Viertel weniger Spargel im Saarland geerntet

Lena Schmidtke   24.06.2021 | 18:43 Uhr

Im Saarland wurde in diesem Jahr rund ein Viertel weniger Spargel geerntet, als in der vergangenen Saison. Grund dafür ist unter anderem das nasskalte Wetter im Mai, das den Spargelpflanzen zu schaffen gemacht hat.

Rund 25 Prozent weniger Spargel wurde in diesem Jahr geerntet. Diese Bilanz zieht "Ernst & Funck", einer der größen Spargelanbauern im Saarland. Der Hauptgrund dafür war das kalte Wetter im Mai. Da sich nachts oft noch Frost gebildet hatte, seien viele Spargelköpfe erfroren und somit unbrauchbar geworden, so Katharina Bernbauer von Ernst und Funck. Zudem sei die Ernte im vergangenen Jahr aber auch besonders gut gewesen, so dass sich hier die verhältnismäßig große Abweichung zum vergangenen Jahr erklärt.

Weiterhin große Nachfrage

Statt wie üblich drei bis vier Stangen pro Pflanzen konnten aufgrund der Witterung,und den damit verbunden Schwierigkeiten, nur zwei bis drei Stangen geerntet werden. Erst seit Anfang Juni laufe die Ernte durch das wärmere Wetter gut. Die Nachfrage der Kunden ist laut Katharina Bernauer nach wie vor groß. Frischer Spargel sei immer in kurzer Zeit ausverkauft gewesen.

Die Spargelsaison endet traditionell zum Johannistag am 24. Juni. Am Donnerstag wurde zum letzten Mal für diese Saison Spargel geerntet. Gewaschen und sortiert wird er am kommenden Wochenende noch verkauft. Den nächsten frischen Spargel aus Deutschland gibt es dann erst wieder ab April kommenden Jahres.

Über dieses Thema hat auch die SR 3 Region am Nachmittag am 24.06.2021 berichtet.

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