Polizeifahrzeug (Foto: picture alliance/Carsten Rehder/dpa)

Weitere Sprengfalle in Holzscheit entdeckt

  07.03.2019 | 10:56 Uhr

In einem Carport im rheinland-pfälzischen Fischbach haben Ermittler erneut eine Sprengvorrichtung entdeckt. Ein kürzlich verstorbener 59-jähriger Landschaftsgärtner aus Mehlingen steht im Verdacht, im Raum Kaiserslautern vor seinem Tod mehrere dieser Sprengfallen deponiert zu haben. Ein Mann ist dadurch möglicherweise bereits ums Leben gekommen.

Wie schon in den vorangegangenen Fällen soll die Besitzerin des Hauses in Fischbach Streit mit dem mutmaßlichen Täter Bernhard Graumann aus Mehlingen gehabt haben. Die als Holzscheit getarnte Vorrichtung wurde laut Polizei vor Ort gesprengt, ohne dass Personen zu Schaden kamen.

Polizei warnt Bekannte des Täters

Durch eine ähnliche Sprengfalle waren am Sonntag eine Frau und ihr Kind in Otterberg verletzt worden. Am Freitag war ein 64-jähriger Arzt durch eine weitere Vorrichtung getötet worden.

Weil nicht auszuschließen sei, dass Graumann vor seinem Tod weitere gefährliche Vorbereitungen getroffen hat, rät die Polizei Personen, die mit ihm in problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung standen, dringend, sich umgehend mit ihr in Verbindung zu setzen.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 07.03.2019 berichtet.

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