Justizia (Foto: Pixabay/WilliamCho)

Gericht will im Fall Gregorius Knochenfund nachgehen

Gabor Filipp   22.06.2021 | 07:27 Uhr

Im Mordprozess um den seit September 1991 spurlos verschwundenen Peter Gregorius will das Landgericht Saarbrücken weiteren Hinweisen nachgehen. Die beiden Angeklagten könnten durch neue Beweise entlastet werden. Dabei handelt es sich um einen Knochenfund in den Nordvogesen aus dem Jahr 2003.

Bei dem Knochenfund im Jahr 2003 in den Nordvogesen soll es sich um die menschlichen Überreste eines damals etwa 39 Jahre alten Mannes handeln. Es könnte Peter Gregorius sein, dessen Leiche nie gefunden wurde.

Die französischen Forensiker hatten damals anhand des Schädels das Gesicht rekonstruiert. Es gibt eine Ähnlichkeit mit dem Vermissten, so eine Sachverständige nach einem ersten Abgleich mit Gregorius-Fotos.

Weitere Erkenntnisse im Fall Gregorius
Audio [SR 3, Gabor Filipp , 22.06.2021, Länge: 00:59 Min.]
Weitere Erkenntnisse im Fall Gregorius

DNA-Probe von Sohn

Ein Gutachten soll mehr Klarheit bringen und außerdem eine DNA-Probe von Gregorius-Sohn. Bei einem Treffer wüsste man, dass Gregorius Jahre nach seinem Verschwinden wahrscheinlich in Frankreich gestorben sei – unter welchen Umständen auch immer. Das könnte die beiden Angeklagten entlasten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 22.06.2021 berichtet.

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