Feuerwehrmänner bekämpfen einen Waldbrand (Foto: pixabay / skeeze)

Waldbrandgefahr steigt im Saarland

Peter Ring   23.07.2018 | 16:10 Uhr

Die Gefahr von Waldbränden im Saarland ist derzeit sehr hoch. Das könnte sich in den nächsten Wochen noch verschärfen, da trockenes und sehr heißes Wetter angekündigt ist. Wegen der Brandgefahr sollten Waldspaziergänger oder auch Mountainbiker einige Regeln beherzigen.

Auf etwa 30 Prozent der saarländischen Waldfläche stehen Kiefern oder Fichten. Dort können besonders schnell Waldbrände entstehen. Ein dichtes Nadelpolster am Boden, viel abgestorbenes Material. Wenn länger kein Regen fällt, ist hier alles leicht entzündlich.

Video [aktueller bericht, 23.07.2018, Länge: 3:08 Min.]
Erhöhte Waldbrandgefahr im Saarland

Waldbrände werden meist von Menschen gelegt

Hans-Albert Letter, Leiter des SaarForst Landesbetriebs, sagte, trockene Rinde sei wie Papier. Auch der Boden sei trocken. Der Saarforst rechnet damit, dass es zu Waldbränden kommen kann. Nach Angaben des Saarforsts werden Waldbrände meist unabsichtlich von Menschen.

Schon eine weggeworfene Zigarette, ein weggeworfenes Glas oder ein unbeaufsichtigtes Feuer könne einen Waldbrand auslösen. In den nächsten 14 Tagen werde sich die Lage "extrem zuspitzen". Der Waldbrandgefahrenindex vom Deutschen Wetterdienst hat fünf Stufen. Bereits jetzt werden der Raum Perl, aber auch Berus oder Saarbrücken mit vier eingestuft – Das heißt „hohe Gefahr“.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung aktuell vom 23.07.2018 berichtet.

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