Gesunkenes Saarschiff "Vaterland" in Saarbrücken (Foto: SR/Oliver Buchholz)

Bergung der schwimmenden Shisha-Bar läuft an

mit Informationen von Oliver Buchholz   05.07.2021 | 16:25 Uhr

Die letzten Vorbereitungen für die Bergung der schwimmenden Shisha-Bar "Emfina" in Saarbrücken haben begonnen. Seit Mitte Februar liegt das Schwimmschiff halb versunken an der Berliner Promenade.

Wenn alles gut verläuft, könnte nach viereinhalb Monaten Havarie das Schwimmschiff "Vaterland", auf dem sich die Shisha-Bar "Emfina" befand, am Donnerstag geborgen sein, heißt es vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Bis dahin soll die schwimmende Shisha-Bar leergepumpt sein. Die Bergung an sich wird laut Amt wenig spektakulär: Statt Kränen an der Berliner Promenade kommen Hebekissen auf der Saar zum Einsatz.

Die luftgefüllten Kissen, die am Schwimmschiff festgemacht werden, sorgen für Auftrieb. Die "Vaterland" wird anschließend zur Schleuse Gersweiler geschleppt und dort an Land gezogen.

Kosten im sechsstelligen Bereich

Was dann damit passieren soll, steht laut der Besitzerfamilie noch nicht fest. Erst einmal gilt es zu klären, wer die Bergungskosten im sechsstelligen Bereich bezahlen soll. Das Wasser- und Schifffahrtsamt tritt in Vorleistung und legt die Kosten auf die Besitzer um. Ob eine Versicherung letztendlich zahlt, ist weiter unklar.

Geplatzte Wasserleitung als Ursache

Am Montagvormittag wurden im Schiffsinneren noch einige Tauben gerettet und undichte Stellen von Tauchern unter Wasser abgedichtet.

Die Bergung der „Vaterland“ hat begonnen
Audio [SR 3, Oliver Buchholz, 05.07.2021, Länge: 02:47 Min.]
Die Bergung der „Vaterland“ hat begonnen

Mitte Februar war die schwimmende Shisha-Bar "Emfina" gesunken. Nach Polizeiangaben war offenbar eine geplatzte Wasserleitung Ursache. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht.

Über dieses Thema hat auch die Sendung "Region am Nachmittag" auf SR 3 vom 05.07.2021 berichtet.

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