Ein junger Mann raucht in einer Bar eine Wasserpfeife.  (Foto: dpa/Paul Zinken)

Viele Verstöße bei Shisha-Bar-Kontrollen in Saarlouis

  12.09.2020 | 09:21 Uhr

Bei Kontrollen von Shisha-Bars in Saarlouis, Fraulautern und Roden sind in der Nacht auf Samstag zahlreiche Verstöße festgestellt worden. Nach Angaben der Polizei gab es lediglich in einer von insgesamt neun kontrollierten Bars keine Beanstandungen. Eine Shisha-Bar wurde noch in der Nacht geschlossen, in drei weiteren Bars musste das Shisha-Rauchen eingestellt werden.

In den meisten der kontrollierten Bars wurde die Abstandsregel nicht eingehalten und anstatt Einwegschläuchen wurden mehrfach verwendbare Schläuche für die Wasserpfeifen benutzt. Auch das Nichtraucherschutzgesetz wurde in fast allen Bars nicht eingehalten.

Ausgeschaltete Lüftungsanlagen

Zudem waren in mehreren Bars die Lüftungsanlagen nicht eingeschaltet. Ohne solche Anlagen kann die Kohlenmonoxid-Konzentration bis in einen gesundheitsschädlichen Bereich steigen, da durch das Anzünden der Kohle und das Rauchen der Wasserpfeifen Kohlenmonoxid entsteht. Zugleich funktionierten in mehreren Bars die Kohlenmonoxid-Melder nicht. In einer Bar wurde eine CO-Konzentration von 90 ppm bei einem maximal erlaubten Wert von 30 ppm fest.

Zudem wurde bei den Kontrollen insgesamt 100 Kilogramm unversteuerter Tabak gefunden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 12.09.2020 berichtet.

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