Ein Schild "Covid-19" an dem Eingang zu einer Pflegestation eines Krankenhauses. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas)

Viele Patienten nicht wegen Corona in den Kliniken

Thomas Gerber / Onlinefassung: Sandra Schick   14.03.2022 | 08:16 Uhr

Die Mehrzahl der in den vergangenen Wochen in den saarländischen Kliniken behandelten Covid-Patienten ist wegen einer anderen Erkrankung aufgenommen worden. Das geht aus einem aktuellen Monitoringbericht ans Gesundheitsminsterium hervor.

In dem jüngsten Bericht der Koordinierungsgruppe ans Gesundheitsministerium heißt es, die Auswirkungen der Omikron-Variante seien nicht so "umfassend wie ursprünglich befürchtet".

Weniger Corona- Patienten in saarländischen Kliniken?
Audio [SR 3, Gerd Heeger (c) SR, 14.03.2022, Länge: 04:04 Min.]
Weniger Corona- Patienten in saarländischen Kliniken?

Nach mehreren Wochen "intensiver Beobachtung" könne man feststellen, dass inzwischen die meisten Patienten, die mit Corona ins Krankenhaus kämen nicht wegen der Coronainfektion sondern einer anderen Krankheit behandelt würden. Das gelte sowohl für die Normalstationen als auch die Intensivstationen.

Keine Überlastung befürchtet

Genauere Zahlen dazu werden in dem Bericht allerdings nicht genannt. Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern sei zwar innerhalb einer Woche - von Freitag auf Freitag - um rund ein Viertel auf 332 gestiegen.

Trotzdem bewege sich dies auf einem Niveau, bei dem innerhalb der nächsten Wochen keine Überlastung der Krankenhäuser zu befürchten sei. Zumal die Zahl der Intensivpatienten relativ konstant bleibe.

Corona-Patienten in den Saar-Kliniken

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