Der Berg Centinela im Süden von Chile (Foto: ---/CONAF/dpa)

Vermisster Forscher aus Trier ist tot

  25.05.2019 | 14:02 Uhr

Der im äußersten Süden Chiles vermisste Forscher der Universität Trier ist tot. Die Leiche des Mannes wurde am Freitag in einem See im Nationalpark Torres del Paine entdeckt. Das haben die chilenischen Behörden mitgeteilt.

Der 62-jährige Geologe war seit mehreren Tagen vermisst worden. Er hatte am Berg Centinela ein Magnetometer reparieren wollen. Bei seinem letzten Kontakt per Satellitentelefon sprach er von schwierigen Witterungsverhältnissen.

Deswegen wollte er offenbar umkehren. Dafür musste er den See mit einem Kajak überqueren. Der in Chile geborene Geologe war an der Uni Trier als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Über dieses Thema hat auch die SR 3 Rundschau vom 25.05.2019 berichtet.

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