Die gesammelten Poolproben-Röhrchen mit "Lolli-Tests" in einem Beutel. (Foto: picture alliance/dpa | Roland Weihrauch)

Offenbar vermehrt falsch-positive Lolli-Tests in Kitas

  18.11.2021 | 18:05 Uhr

Bei den so genannten Lolli-Tests in Kitas gibt es offenbar vermehrt falsch-positive Ergebnisse. Das bestätigte das Gesundheitsministerium auf SR-Anfrage. Die häufigste Ursache ist demnach wohl eine falsche Handhabung der Tests.

Genaue Angaben wie viele Ergebnisse der Lolli-Tests in Kitas falsch sind, könne das Landesjugendamt nicht machen, weil offenbar nicht immer die Meldepflicht eingehalten werde.

Fehler bei der Anwendung häufigste Ursache

Die häufigste Ursache für die falsch-positiven Ergebnisse sei eine  falsche Handhabung. So könnten schon Substanzen wie Pfefferminz, Menthol oder Ibuprofen das Ergebnis verfälschen. Einen gleichen Effekt hätten Haribos, die den Kindern offenbar gegeben wurden, um den Speichelfluss anzuregen.

Zudem sei es wichtig, dass die Kinder nicht an dem Teststäbchen nuckeln, sondern wirklich lutschen. Sonst kann der bereits aufgesaugte Speichel wieder aus dem Schwamm gesogen werden.Auch eine falsche Lagerung der Tests oder zu hohe Temperaturen könnten Gründe für die falschen Ergebnisse sein.

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