Ein verschneites Verkehrsschild (Foto: Frederico Gambarini/dpa)

Schnee behindert Müllabfuhren und Busse

  31.01.2019 | 17:45 Uhr

Auch am heutigen Donnerstag hat der Schneefall im Saarland zu Verkehrsbehinderungen geführt. Wie die Polizei dem SR mitteilte, gab es bis zum Morgen rund 70 Unfälle. Inzwischen hat sich die Lage aber vielerorts entspannt. In vielen Orten fiel zudem die Müllabfuhr aus.

Vor allem auf den Landstraßen sorgte das Winterwetter für Probleme. Zu schaffen machten den Einsatzkräften unter anderem umgestürzte Bäume und steckengebliebene Lastwagen. In Riegelsberg war die L 142 wegen umgestürzter Bäume blockiert. Im gesamten Saarland kam es besonders am Vormittag zu Verspätungen im Busverkehr. Viele Höhenlagen konnten nicht angefahren werden.

Mülltonnen blieben stehen

Wegen des Schnees konnte der Abfallentsorger ZKE am Donnerstag im Regionalverband Saarbrücken keine Mülltonnen leeren. Auch die Müllabfuhr in Neunkirchen fiel aus. Die Abfuhr soll in beiden Gebieten bis zum Wochenende nachgeholt werden. Bis zur Leerung sollten die Mülltonnen draußen stehen gelassen werden. Auch im Einzugsgebiet des EVS kam es zu Ausfällen und Verzögerungen.

Verkehrsprobleme auch in Moselle

Schnee und Glätte behinderten auch den Verkehr im saarländischen Nachbardepartement Moselle. Besonders betroffen waren am Morgen Sankt Avold, Farébersviller, Saargemünd und Bitche, außerdem Thionville und Metz. Auf der A31 an der lothringischen Grenze zu Luxemburg gab es einen LKW-Unfall, der für Behinderungen und Stau sorgte.

Aktuelle Verkehrslage

Die aktuellen Behinderungen durch Unfälle und liegengebliebene Fahrzeuge finden Sie in unseren Verkehrsmeldungen.

Auch in der Nacht zum Mittwoch und im Verlauf des Tages war bereits eine Menge Neuschnee im Saarland gefallen. In der Folge gab es nach Angaben der Polizei 140 Unfälle. Dabei blieb es meist bei Blechschäden. Lediglich drei Personen wurden leicht verletzt.

Video [aktueller bericht, 31.01.2019, Länge: 2:43 Min.]
Winter Wonderland im Saarland

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Rundschau vom 31.01.2019 berichtet.

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