Uni-Klinik Homburg (Foto: SR)

Verfahren gegen Homburger Krankenschwester eingestellt

Thomas Gerber / Onlinefassung: Sandra Schick   08.05.2020 | 11:31 Uhr

Das Strafverfahren gegen eine Intensivkrankenschwester der Homburger Lungenklinik ist mangels Tatnachweis eingestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft dem SR mit.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten die "umfangreichen Ermittlungen keinen Nachweis ergeben, dass die Beschuldigte Patienten fahrlässig oder vorsätzlich an der Gesundheit geschädigt" hatte.

Die 34-Jährige stand im Verdacht, drei Patienten falsche Medikamente verabreicht zu haben. Der Zustand der Patienten hatte sich teilweise dramatisch verschlechtert. Bei Blutproben waren Reste von nicht verordneten Beruhigungsmitteln festgestellt worden.

Ermittlungen wegen versuchter Tötung

Nachdem der Klinikleitung aufgefallen war, dass die 34-Jährige jeweils für die betroffenen Patienten zuständig gewesen war, hatte sie Anfang dieses Jahres Strafanzeige erstattet. Gegen die Krankenschwester war daraufhin zunächst wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt worden. Die Vorwürfe hatte sie von Anfang an bestritten.

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