Ein Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik" hängt an einer Fassade. (Foto: picture alliance / Carmen Jaspersen/dpa)

Warnstreiks in Heusweiler

Karin Mayer   15.10.2020 | 16:46 Uhr

Die Gewerkschaften Verdi und GEW setzen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst fort. Am Donnerstag wurde in Heusweiler gestreikt. Weil in Zeiten von Corona keine großen Kundgebungen möglich sind, gelten die Streikaufrufe immer nur für einzelne Gemeinden.

In Heusweiler waren die Stadtverwaltung, Bauhof und drei Kindertagesstätten betroffen. Um 9.00 Uhr fand eine Kundgebung am Rathaus statt. In Saarbrücken, Neunkirchen und Völklingen haben in den letzten Tagen bereits 1500 Beschäftigte von Kommunen an den Warnstreiks teilgenommen.

Außerdem haben sich 1000 Pflegekräfte an den Aktionen beteiligt. Michael Quetting von Verdi Rheinland-Pfalz Saarland sagte dem SR, damit sei es gelungen, wirtschaftlichen Druck auf die Krankenhäuser zu machen. Die Arbeitgeber müssten sich jetzt im Tarifstreit bewegen.

Freitag: Streiks in Bous und Wadgassen

Die Gewerkschaft Verdi fordert 4,8 Prozent mehr, mindestens aber 150 Euro für die Beschäftigten von Bund und Kommunen. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt. Am Freitag sind die Gemeinden Bous und Wadgassen betroffen. In Wadgassen wird die kommunale Kindertagesstätte bestreikt. Es gibt aber in einer Einrichtung eine Notbetreuung. Weitere Streiks sind am kommenden Montag in St. Ingbert geplant.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten vom 15.10.2020.

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