Ein Arbeiter befestigt eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an einer Hausfassade (Foto: picture alliance / dpa | Armin Weigel)

Verbraucherzentrale berät zu Wärmedämmung

  26.09.2021 | 08:31 Uhr

Eine nachträgliche Wärmedämmung kann den Energieverbrauch auch älterer Gebäude senken. Was dabei zu beachten ist, und wie etwa Schimmelbildung vermieden wird, erklärt die saarländische Verbraucherzentrale in einem kostenlosen Beratungsangebot.

Eigenheimbesitzer können mit einer nachträglichen Wärmedämmung auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bei Energieberatern der saarländischen Verbraucherzentrale können sie sich darüber Informieren, welche Materialien infrage kommen und auf welche Besonderheiten man bei der Planung und Ausführung achten soll.

Die Energieberater wollen auch mit Vorurteilen aufräumen - etwa dass eine nachträgliche Wärmedämmung leicht zu Schimmelbildung führen könnte. „Durch nachträgliche Wärmedämmung werden die meisten baulichen Mängel, die zu Schimmel führen können, beseitigt“, sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale. Wenn zuvor Wasser durch Risse im Putz eindringen konnte, sei eine Fassadensanierung mit Dämmung die Lösung des Problems.

Schimmel wegen Planungsfehlern

Wenn sich Schimmel in wärmegedämmten Gebäuden entwickele, sei dies vor allem auf Fehler bei der Planung oder Ausführung zurückzuführen. Ein Planungsfehler, der öfter beobachtet werde, bestehe darin, die Fassade lediglich bis zur Höhe der Kellerdecken zu dämmen. Zur Vermeidung einer Wärmebrücke sei aber eine Überdämmung des Sockel-Bereichs erforderlich. Es müssten ca. 30 bis 50 Zentimeter zusätzlich gedämmt werden, erklärt Energieberater Schneeweiß.

Weitere Informationen zum Thema Wärmedämmung erhalten Verbraucher kostenlos per Rückruf- und Video-Chat-Beratung sowie in den Niederlassungen im Saarland. Termine zur persönlichen Beratung können saarlandweit unter 0681 50089-15 oder unter der kostenfreien bundesweiten Hotline 0800 – 809 802 400 vereinbart werden.

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